FRA­GEN UND ANT­WOR­TEN ZUM BE­WER­BUNGS- UND EIN­STEL­LUNGS­VER­FAH­REN IM ZU­SAM­MEN­HANG MIT DER CO­RO­NA-KRI­SE

Ak­tu­ell wer­den die Aus­wahl­tests beim In­sti­tuts­be­reich Per­so­nal­ge­win­nung in Böb­lin­gen, so­wie die Aus­wahl­un­ter­su­chun­gen an den Stand­or­ten des Po­li­zei­ärzt­li­chen Diens­tes un­ter Be­ach­tung stren­ger Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men durch­ge­führt.

Die Wahr­neh­mung ei­nes Ter­mins zum Aus­wahl­test oder zur Aus­wahl­un­ter­su­chung im Zu­sam­men­hang mit dem Ein­stel­lungs­ver­fah­ren bei der Po­li­zei Ba­den-Würt­tem­berg ist durch den trif­ti­gen Grund „Aus­übung be­ruf­li­cher Tä­tig­kei­ten“ im wei­tes­ten Sin­ne ab­ge­deckt und so­mit mög­lich.

Grund­sätz­lich soll­te ver­sucht wer­den, die Vor­la­ge­frist ein­zu­hal­ten. Soll­te dies auf­grund der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on nicht mög­lich sein, kann nach Mit­tei­lung der Be­wer­be­rin bzw. des Be­wer­bers an Ein­stel­lungs­ver­fah­ren@po­li­zei.bwl.de die Vor­la­ge­frist ver­län­gert wer­den.

Gilt zu­nächst für den Ein­stel­lungs­ter­min März 2021: Der Schwimm­leis­tungs­nach­weis soll­te spä­tes­tens am Ein­stel­lungs­tag vor­lie­gen. Soll­te die Vor­la­ge frü­her mög­lich sein, weil sich die Si­tua­ti­on ent­spannt und die Schwimm­bä­der bzw. Frei­bä­der öff­nen, wä­re es na­tür­lich bes­ser. Soll­te sich ab­zeich­nen, dass die Vor­la­ge auf­grund ei­ner sich ver­schlech­tern­den Si­tua­ti­on auch am Ein­stel­lungs­tag nicht mög­lich sein wird, wer­den wir für die­se Fäl­le Lö­sun­gen fin­den. In dem Fall wä­re ei­ne Mit­tei­lung an Ein­stel­lungs­ver­fah­ren@po­li­zei.bwl.de hilf­reich.

Gilt zu­nächst für die Ein­stel­lungs­ter­mi­ne Ju­li 2021 (ge­ho­be­ner Po­li­zei­voll­zugs­dienst) und Sep­tem­ber 2021 (mitt­le­rer Po­li­zei­voll­zugs­dienst):
Der Sport­leis­tungs­nach­weis in Form des Deut­schen Sport­ab­zei­chens* soll­te spä­tes­tens am Aus­wahl­test­tag vor­lie­gen.
Soll­te die Vor­la­ge frü­her mög­lich sein, weil sich die Si­tua­ti­on ent­spannt und die Sport­stät­ten wie­der öff­nen, wä­re es na­tür­lich bes­ser. Soll­te sich ab­zeich­nen, dass die Vor­la­ge auf­grund der an­hal­ten­den oder ei­ner sich ver­schlech­tern­den Si­tua­ti­on bis zum Aus­wahl­test­tag nicht mög­lich sein wird, be­steht die Op­ti­on, den Nach­weis über den 3.000-Me­ter-Lauf als Be­stand­teil des Aus­wahl­tests zu er­brin­gen.
(*Maß­geb­lich für die Er­fül­lung der Dis­zi­pli­nen mit den vor­ge­ge­be­nen Min­dest­leis­tun­gen (3.000-Me­ter-Lauf in Sil­ber/ 100-Me­ter-Lauf mind. in Bron­ze/ so­wie Kraft- und Ko­or­di­na­ti­ons­dis­zi­pli­nen) ist der ak­tu­ell gül­ti­ge Leis­tungs­ka­ta­log des Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bun­des für das Deut­sche Sport­ab­zei­chen.)

Gilt zu­nächst für den Ein­stel­lungs­ter­min März 2021: Der Füh­rer­schein soll­te spä­tes­tens am Ein­stel­lungs­tag vor­lie­gen. Soll­te die Vor­la­ge frü­her mög­lich sein, wä­re es na­tür­lich bes­ser. Soll­te sich ab­zeich­nen, dass die Vor­la­ge auf­grund ei­ner sich ver­schlech­tern­den Si­tua­ti­on auch am Ein­stel­lungs­tag nicht mög­lich sein wird, wer­den wir für die­se Fäl­le Lö­sun­gen fin­den. In dem Fall wä­re ei­ne Mit­tei­lung an Ein­stel­lungs­ver­fah­ren@po­li­zei.bwl.de hilf­reich.

Gilt zu­nächst für den Ein­stel­lungs­ter­min März 2021: Vom Po­li­zei­ärzt­li­chen Dienst er­las­se­ne Auf­la­gen die­nen da­zu, im Er­geb­nis fest­zu­stel­len, ob ei­ne Po­li­zei­dienst­taug­lich­keit vor­liegt oder nicht. Oh­ne fest­ge­stell­te Po­li­zei­dienst­taug­lich­keit kann kei­ne Ein­stel­lung im März 2021 er­fol­gen. Des­halb soll­te grund­sätz­lich ver­sucht wer­den, die Auf­la­ge/n des Po­li­zei­ärzt­li­chen Diens­tes recht­zei­tig zu er­fül­len. Soll­te die recht­zei­ti­ge Er­fül­lung auf­grund der ak­tu­el­len Si­tua­ti­on nicht mög­lich sein, kann der Um­stand durch die Be­wer­be­rin bzw. durch den Be­wer­ber an Ein­stel­lungs­ver­fah­ren@po­li­zei.bwl.de mit­ge­teilt wer­den. In die­sem Ein­zel­fall kann ver­sucht wer­den, zu­sam­men mit dem Po­li­zei­ärzt­li­chen Dienst ei­ne Lö­sung zu fin­den.

Soll­te bspw. die Er­fül­lung der Auf­la­ge/n erst spä­ter als die vor­ge­ge­be­ne Frist, aber noch so recht­zei­tig mög­lich sein, dass ei­ne Ein­stel­lung im März 2021 er­fol­gen könn­te, wä­re ei­ne Ein­stel­lung nach dem 01.03.2021 (am 15.03.2021) ei­ne Op­ti­on. Vor­aus­set­zung ist auch hier, dass durch den Po­li­zei­ärzt­li­chen Dienst im Er­geb­nis ei­ne Po­li­zei­dienst­taug­lich­keit fest­ge­stellt wur­de.

Be­glau­bi­gun­gen kön­nen al­ter­na­tiv auch über die zu­stän­di­ge Ein­stel­lungs­be­ra­tung durch­ge­führt wer­den.

Gilt bis 30.06.2021: Bei Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­bern, die nach ei­ner Au­gen-La­ser-OP ein Gut­ach­ten ei­nes Uni-Au­gen­kli­ni­kums vor­le­gen müss­ten und dies auf­grund der Co­ro­na-Ent­wick­lung nicht recht­zei­tig mög­lich sein soll­te, wer­den in Ein­zel­fäl­len auch Un­ter­su­chun­gen durch ei­nen nie­der­ge­las­se­nen Fach­arzt für Au­gen­heil­kun­de oder ei­nem Fach­arzt ei­ner Au­gen­kli­nik ak­zep­tiert. Aus dem Be­fund soll­te her­vor­ge­hen, ob ei­ne Nar­ben­bil­dung, Ha­ze oder Re­si­du­en fest­stell­bar sind, zu­dem sind ein Seh­test zur Vi­sus­fest­stel­lung und ein Däm­me­rungs­seh­test oh­ne und mit Blen­dung durch­zu­füh­ren. Die da­bei ent­ste­hen­den Kos­ten wer­den von der Po­li­zei Ba­den-Würt­tem­berg nicht über­nom­men. Die Au­gen­ärz­tin/ der Au­gen­arzt, die/ der die Au­gen-La­ser-OP durch­ge­führt hat, darf die Un­ter­su­chung nicht ma­chen.