FRA­GEN UND ANT­WOR­TEN

Al­le In­for­ma­tio­nen zum The­ma
Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen.

EIN­STEL­LUNGS­VOR­AUS­SET­ZUN­GEN

Für ei­ne Ein­stel­lung zur Aus­bil­dung im mitt­le­ren Po­li­zei­voll­zugs­dienst gilt das Höchst­al­ter am Ein­stel­lungs­tag von 32 Jah­ren (d.h. das 33. Le­bens­jahr darf noch nicht voll­endet sein).

Für ei­ne Ein­stel­lung zum Stu­di­um im ge­ho­be­nen Po­li­zei­voll­zugs­dienst gilt das Höchst­al­ter am Ein­stel­lungs­tag von 33 Jah­ren (d.h. das 34 Le­bens­jahr darf noch nicht voll­endet sein).

Aus­nah­men sind mög­lich. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hältst du bei dei­ner zu­stän­di­gen Ein­stel­lungs­be­ra­tung.

Hier­zu ist der Ter­min dei­ner vor­aus­sicht­li­chen Ein­stel­lung maß­geb­lich. Das Min­dest­al­ter an die­sem Tag be­trägt 16,5 Jah­re.

Ja! Falsch­an­ga­ben füh­ren un­wei­ger­lich zur Ab­leh­nung. Dies gilt vor und nach Ab­ga­be der Be­wer­bung.

Er­mitt­lungs­ver­fah­ren und Ver­kehrs­de­lik­te wer­den im Rah­men der Be­wer­tung der cha­rak­ter­li­chen Eig­nung ge­prüft. Für den Po­li­zei­be­ruf wer­den be­son­de­re An­for­de­run­gen ge­stellt.

Dies gilt so­wohl für das an­ge­streb­te Dienst- und Treue­ver­hält­nis ei­nes Lan­des­be­am­ten, als auch für die Ver­ein­bar­keit ent­spre­chen­der Vor­gän­ge mit dem Po­li­zei­be­ruf. Ent­schei­dend ist nicht in ers­ter Li­nie der Aus­gang ei­nes Ver­fah­rens, son­dern das kon­kre­te Ver­hal­ten zur Tat­zeit. Ver­hal­tens­wei­sen, die durch Rück­sichts­lo­sig­keit, Ge­walt­be­reit­schaft, Ag­gres­si­on, Un­ehr­lich­keit ge­prägt sind, füh­ren grund­sätz­lich zu ei­ner Ab­leh­nung. Eben­so ist ei­ne Vor­ge­schich­te im Zu­sam­men­hang mit Be­täu­bungs­mit­tel­kon­sum und -kri­mi­na­li­tät grund­sätz­lich nicht mit dem Be­rufs­bild ei­nes Po­li­zei­be­am­ten ver­ein­bar.

Be­wer­ben kannst du dich mit dem ak­tu­el­len Zeug­nis, das dir zum Zeit­punkt dei­ner Be­wer­bung vor­liegt.

Voll­jäh­ri­ge Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­ber für den mitt­le­ren und ge­ho­be­nen Po­li­zei­voll­zugs­dienst ha­ben am Ein­stel­lungs­tag die Be­rech­ti­gung zum Füh­ren von Kraft­fahr­zeu­gen der Fahr­erlaub­nis Klas­se B nach­zu­wei­sen.
Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­ber, die am Ein­stel­lungs­tag das 18. Le­bens­jahr noch nicht voll­endet ha­ben, er­brin­gen den Nach­weis durch Vor­la­ge ei­ner Prüf­be­schei­ni­gung für das „Be­glei­te­te Fah­ren ab 17 Jah­ren“.

Hast du dich für den mitt­le­ren Po­li­zei­voll­zugs­dienst be­wor­ben, bist aber am Ein­stel­lungs­tag noch nicht 17 Jah­re alt, musst die Prüf­be­schei­ni­gung für das „Be­glei­te­te Fah­ren ab 17 Jah­ren“ spä­tes­tens zum En­de des ach­ten Mo­nats des Aus­bil­dungs­ab­schnitts „Ba­sis­kurs“ vor­le­gen.                                       

Wenn du dich für den ge­ho­be­nen Po­li­zei­voll­zugs­dienst be­wor­ben hast, aber am Ein­stel­lungs­tag noch nicht 17 Jah­re alt bist, musst du die Prüf­be­schei­ni­gung für das „Be­glei­te­te Fah­ren ab 17 Jah­ren“ spä­tes­tens zum En­de des sechs­ten Mo­nats der Vor­aus­bil­dung vor­le­gen.                                                                                                                          
Aus­nah­men von der Vor­la­ge­frist sind in be­grün­de­ten Ein­zel­fäl­len mög­lich und wer­den von der Ein­stel­lungs­be­hör­de zu­nächst ge­prüft. Die Fahr­erlaub­nis der Klas­se B be­nö­tigst du aber in je­dem Fall.

Ope­ra­ti­ve Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Sehleis­tung er­fol­gen auf ei­ge­ne Kos­ten, ei­ne Er­stat­tung durch die Po­li­zei Ba­den-Würt­tem­berg ist nicht mög­lich.

Es wer­den aus­schließ­lich Ope­ra­tio­nen nach dem LA­SEK-, PRK-LA­SEK-, LA­SIK-, Fem­to-LA­SIK- und Re­LEx-Smi­le-Ver­fah­ren an­er­kannt. Die post­ope­ra­ti­ve War­te­zeit nach er­folg­ter Ope­ra­ti­on nach ei­nem der o.g. Ver­fah­ren be­trägt sechs Mo­na­te.

Nach Ab­lauf der je­wei­li­gen War­te­zeit muss das Ope­ra­ti­ons­er­geb­nis er­neut be­gut­ach­tet wer­den, in­dem du dich auf ei­ge­ne Kos­ten an ei­ner Uni­ver­si­täts-Au­gen­kli­nik ei­ner au­gen­ärzt­li­chen Un­ter­su­chung un­ter­ziehst und ein Gut­ach­ten er­stel­len lässt. Da­bei muss zwei­fels­frei ge­klärt wer­den, ob es ggf. als Fol­ge der Ope­ra­ti­on zwi­schen­zeit­lich zu Nar­ben­bil­dun­gen im Be­reich der Horn­haut ge­kom­men ist und ob die Sehleis­tun­gen nun den An­for­de­run­gen der ent­spre­chen­den Po­li­zei­dienst­vor­schrift zur Be­wer­tung der Po­li­zei­dienst­taug­lich­keit ent­spre­chen.

Die Vor­la­ge die­ses Gut­ach­tens ist ei­ne so­ge­nann­te ärzt­li­che Auf­la­ge. Das Gut­ach­ten musst du bis spä­tes­tens acht Wo­chen vor dem re­gu­lä­ren Ein­stel­lungs­ter­min dem Po­li­zei­ärzt­li­chen Dienst vor­le­gen, der die­se Auf­la­ge ver­fügt hat.

Bei ei­ner Myo­pie (Kurz­sich­tig­keit) darf die Bre­chungs­a­no­ma­lie der Au­gen vor der Ope­ra­ti­on nicht über dem Wert von -5,0 Di­op­tri­en und bei ei­ner Hy­per­opie (Weit­sich­tig­keit) nicht über +3,0 Di­op­tri­en lie­gen bzw. ge­le­gen ha­ben.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum The­ma Au­gen-La­ser-OP fin­dest du auch im In­for­ma­ti­ons­schrei­ben zu ge­plan­ten oder be­reits durch­ge­führ­ten La­ser­ope­ra­tio­nen.